Infografik: Rad fahren in 2016

Wie auch im letzten Jahr kann man sich auf veloviewer.com eine schicke Infografik der vergangenen Radfahr-Saison erstellen lassen. Mein Ziel, mehr Strecke als im Vorjahr zurückzulegen habe ich nicht erreicht, zum Schluss fehlten knapp 300 km. Ist aber nicht schlimm, vielleicht klappt’s ja in diesem Jahr!

Zum Vergleich die 2015er Grafik:

Mailingliste nur mit Postfix betreiben

Ich hatte vor einer Weile die Aufgabe, eine Mailingsliste einzurichten. Die erwartete Funktionalität lässt sich einfach beschreiben:

  • die Mailingliste hat mehrere Empfänger/Empfängerinnen; diese werden manuell verwaltet und ändern sich selten, es wird daher keine Web- oder sonstige Schnittstelle zum An- und Abmelden benötigt
  • es gibt eine E-Mail-Adresse für die Mailingliste; alle Mails die an diese Adresse gesendet werden, werden zu allen Empfänger/Empfängerinnen der Mailingsliste weitergeleitet
  • ein beliebiger Empfänger/eine beliebige Empfängerin soll bei einer E-Mail der Mailingliste im Mailprogramm einfach auf Antworten/Reply klicken können um eine Mail wieder an alle Listenempfänger zu senden und nicht nur an den Absender/die Absenderin

Ich wollte nach Möglichkeit nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen und mir den Administrationsaufwand eines Mailman o. Ä. ans Bein binden, also suchte ich nach einer Möglichkeit, eine Lösung nur mit Postfix zu bauen.

Das Weiterleiten einer E-Mail an mehrere Empfänger war kein Problem, diese Funktion ist wahrscheinlich sowie so auf jedem ernstzunehmenden Mailserver vorhanden. In Postfix nutzt man dafür Virtual Alias Maps (alternativ geht das auch mit „normalen“ Alias Maps).

Damit ein Klick auf den Antworten/Reply-Button an die Adresse der Mailingliste und nicht an die Absenderadresse geschickt wird, kann man den Reply-To Mail-Header nutzen. Dieser muss dazu in jede E-Mail eingefügt werden, die an die Mailinglisten-Empfänger gesendet wird.

Postfix bietet mit den sogenannten Header-Checks eine Möglichkeit, die Header einer E-Mail, die von Postfix zur Verarbeitung angenommen wurde, zu untersuchen und gegebenenfalls eine Aktion auszuführen. In meinem Fall sucht Postfix nach der Adresse der Mailingliste im To-Header. Wird diese Adresse gefunden, fügt Postfix den Reply-To-Header in die Mail ein.

Alles was man machen muss, ist eine Datei mit den entsprechenden Regeln anzulegen …

# /etc/postfix/header_checks
# poor man's mailing list
/^To: mailingliste@example.org/ PREPEND Reply-To: mailingliste@example.org

… und die header_checks-Option in der Postfix-Konfigurationsdatei zu setzen:

# /etc/postfix/main.cf
header_checks = regexp:/etc/postfix/header_checks

Ab jetzt erhalten alle Mails an die Mailinglisten-Adresse den passenden Reply-To-Header und die Billig-Mailingliste ist fertig.

Dieses Setup funktioniert hier seit zwei Jahren problemlos.

HandBrake CLI-Settings für DVD-Rips

Der Bequemlichkeit wegen konvertiere ich meine gekauften DVDs (ja tatsächlich, ich kaufe noch DVDs …) mit HandBrakeCLI in MPEG4-Dateien, welche einen x.264 Videostream sowie die AAC-Audio-Streams enthalten.

Da ich mir immer mal wieder die passenden Optionen für HandBrakeCLI in der Dokumention zusammensuchen musste, schreibe ich sie an dieser Stelle nieder, eventuell sind sie ja auch für die Allgemeinheit von Nutzen.

HandBrakeCLI \
--input '/pool/scratch/DVD.dvdmedia' \
--output '/pool/scratch/Movie.m4v' \
--format av_mp4 \
--title 3 \
--optimize \
--encoder x264 \
--encoder-tune film \
--encoder-level 3.1 \
--encoder-preset slow \
--two-pass \
--quality 18 \
--vfr \
--audio 1,2 \
--aname English,German \
--aencoder fdk_aac \
--ab 128 \
--markers

Anzupassen sind die Optionen --input und --output und --title. Je nach Wunsch und DVD müssen die Nummern --audio und Namen --aname der Audiotracks auch geändert werden. Das Command Line-Programm von Mediainfo hilft bei der Auswahl der passenden Audiotracks. Mit dem Wert für die Option --quality kann man auch etwas herumspielen, für mich passt 18 in den meisten Fällen; ein normaler 1,5 Stunden-Spielfilm mit zwei Tonspuren wird so etwa ein Gigabyte groß (mit dem Wert 20 geht die Größe herunter auf circa 700 Megabyte; die Werte hängen aber relativ stark vom Filmmaterial ab).

Naturkundemuseum in Berlin

Ich war gestern seit langer Zeit mal wieder im Naturkundemuseum in Berlin und bin immer noch beeindruckt. In den letzten Jahren hat sich dort sehr viel getan – ich habe vieles gar nicht wieder erkannt.

Der Medienrummel um das zur Zeit ausgestellte Skelett eines sehr gut erhaltenen Tyrannosaurus Rex weckte in mir den Wunsch, das Naturkundemuseum mal wieder zu besuchen. Ignoriert man sich die Lautstärke hunderter herumlaufender Kinder zurecht, kann man die Exponate sogar am Wochenende genießen und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Alkohol-Forschungssammlungen des Naturkundemuseums bildeten den Höhenpunkt des Besuchs und hinterließen einen bleibenden Eindruck.

Ich kann jedem nur empfehlen, sich mal ein paar Stunden Zeit für dieses tolle Museum zu nehmen!

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Samsung Portable SSD T1 Benchmark

Hier liegt seit Neuestem eine Samsung Portable SSD T1 mit 500 GB Kapazität herum. Ich habe da mal bonnie++ drüberlaufen lassen:

Version      1.97   ------Sequential Output------ --Sequential Input- --Random-
                    -Per Chr- --Block-- -Rewrite- -Per Chr- --Block-- --Seeks--
Machine        Size K/sec %CP K/sec %CP K/sec %CP K/sec %CP K/sec %CP  /sec %CP
Samsung T1 500  32G  1002  99 385304  29 183857  14  2298  99 443827  21 15163 224
Latency             11091us   12268us   48058us    4349us    8996us   17116us
                    ------Sequential Create------ --------Random Create--------
                    -Create-- --Read--- -Delete-- -Create-- --Read--- -Delete--
files:max:min        /sec %CP  /sec %CP  /sec %CP  /sec %CP  /sec %CP  /sec %CP
Samsung T1 500 G 16 23227  90 +++++ +++ 26550  93 13492  52 +++++ +++  5219  21
Latency              5869us      74us     892us   43270us      46us   51686us

Durchaus ordentlich. Wäre da nicht diese unsägliche Aktivierung, die man vor dem Benutzen der Platte mittels mitgelieferter Software durchführen muss, würde ich die Samsung Portable SSD T1 sogar empfehlen.

Infografik: Rad fahren in 2015

Veloviewer macht es ziemlich einfach, einen Überblick über die eigenen (Strava-)Radsport-Aktivitäten zu bekommen. Ein paar Euro Jahresbeitrag sind hier auf jeden Fall gut investiert.

Zum Jahreswechsel bekommt man eine schicke Infografik, in der alle eigenen 2015er Rides zusammengefasst sind:

veloviewer-2015

(Es fehlen in der Grafik etliche Einträge – ich habe nicht alle 2015er Fahrten bei Strava hochgeladen)