Samsung Portable SSD T1 Benchmark

Hier liegt seit Neuestem eine Samsung Portable SSD T1 mit 500 GB Kapazität herum. Ich habe da mal bonnie++ drüberlaufen lassen:

Version      1.97   ------Sequential Output------ --Sequential Input- --Random-
                    -Per Chr- --Block-- -Rewrite- -Per Chr- --Block-- --Seeks--
Machine        Size K/sec %CP K/sec %CP K/sec %CP K/sec %CP K/sec %CP  /sec %CP
Samsung T1 500  32G  1002  99 385304  29 183857  14  2298  99 443827  21 15163 224
Latency             11091us   12268us   48058us    4349us    8996us   17116us
                    ------Sequential Create------ --------Random Create--------
                    -Create-- --Read--- -Delete-- -Create-- --Read--- -Delete--
files:max:min        /sec %CP  /sec %CP  /sec %CP  /sec %CP  /sec %CP  /sec %CP
Samsung T1 500 G 16 23227  90 +++++ +++ 26550  93 13492  52 +++++ +++  5219  21
Latency              5869us      74us     892us   43270us      46us   51686us

Durchaus ordentlich. Wäre da nicht diese unsägliche Aktivierung, die man vor dem Benutzen der Platte mittels mitgelieferter Software durchführen muss, würde ich die Samsung Portable SSD T1 sogar empfehlen.

Infografik: Rad fahren in 2015

Veloviewer macht es ziemlich einfach, einen Überblick über die eigenen (Strava-)Radsport-Aktivitäten zu bekommen. Ein paar Euro Jahresbeitrag sind hier auf jeden Fall gut investiert.

Zum Jahreswechsel bekommt man eine schicke Infografik, in der alle eigenen 2015er Rides zusammengefasst sind:

veloviewer-2015

(Es fehlen in der Grafik etliche Einträge – ich habe nicht alle 2015er Fahrten bei Strava hochgeladen)

Gran Fondo: Einmal rund um West-Berlin

Am letzten Freitag bin ich zusammen mit dem @paulheyer einmal mit dem Fahrrad um West-Berlin herumgefahren. Da der sogenannte Berliner Mauerweg – wie sämtliche Infrastruktur in Berlin – alles andere als von guter Beschaffenheit ist, nahmen wir die geländegängigen Cyclocross-Bikes und starteten pünktlich um 10 Uhr am Brandenburger Tor. 170 Kilometer und ein paar Stunden später landeten wir auch wieder genau dort.

Nachfolgend ein fünfminütiger, hektischer Zeitraffer der gesamten Strecke, zusammengerechnet aus 6957 einzelnen Bildern:

Zusammen mit An- und Abfahrt von und nach Köpenick standen abends dann 209 Kilometer auf dem Tacho – immerhin meine längste Tour in diesem Jahr :-)

Gelöst: Häufiger Abbruch der DSL-Verbindung mit FRITZ!Box

In dieser Woche hatte ich mit einem merkwürdigen Problem zu kämpfen: die AVM FRITZ!Box 7490 trennte im Minutentakt die DSL-Verbindung zu meinem Provider easybell und verband sich danach sofort wieder neu.

Der Zugang zum Internet war immer für rund eine halbe bis ganze Minute möglich, bevor die die Trennung der Verbindung erfolgte. Der erneute Verbindungsaufbau dauerte dann insgesamt auch eine Minute. Der Internetzugang war so nicht ernsthaft benutzbar. De facto war er überhaupt nicht benutzbar.

Mein Posteingang sah dann in etwa so aus (die FRITZ!Box sendet mir automatisch eine Mail wenn sie eine neue DSL-Verbindung ausgehandelt hat):

DSL-Roulette

Meine Vermutung war natürlich ein Fehler auf Providerseite, so dass ich mich am Samstag an den Kundensupport wandte.

Die Wartezeit am Telefon war sehr kurz und die Support-Leute bei easybell kamen mir auch nicht blöde mit Sprüchen wie „Haben Sie schon mal aus- und wieder eingeschaltet“, sondern gingen sofort ans Eingemachte. Heutzutage ist das ja durchaus schon bemerkens- und berichtenswert, wenn man als Kunde nicht wie ein Idiot behandelt wird.

Zuerst probierte easybell das Problem mit einen Port-Reset im DSLAM aus dem Weg zu schaffen was allerdings nichts half (genaugenommen dürfte das ja auch nichts anderes als „aus- und wieder einschalten sein – nur eben auf der anderen Seite der Leitung ;-)) Beim nächsten Anruf rückte man direkt neue PPPoE-Zugangsdaten heraus (Zugangsprovider war vorher ecotel, mit den neuen Zugangsdaten fließen die Pakete über Router von Telefonica). Leider besserte sich die Lage auch damit nicht.

Darauf hin erstellte der easybell-Support noch am gestrigen Samstagnachmittag ein Ticket beim Zugangsanbieter und vertröstete mich auf Montag. Die Antwort kam aber bereits eine halbe Stunde später – leider konnten weder die Telekom noch Telefonica irgendeinen Fehler auf Netzseite ausmachen. Schade eigentlich. Man empfahl mir mal ein Kreuztausch der FRITZ!Box (meine FRITZ!Box an anderem Anschluss, andere FRITZ!Box an meinem Anschluss). Das wiederum war gestern für mich nicht mehr machbar.

Gestern Abend gegen 19 Uhr beruhigte sich die Situation und der Internetzugang bestand wieder permanent. Es dauerte dann nicht lange, bis ich „eins und eins zusammenzählte“ und die Lösung für das Problem gefunden hatte.

Die Hitze. In den letzten Tagen ist es furchtbar warm in unserer Wohnung. Die FRITZ!Box ist in einem kleinen, unbelüfteten Schuhschrank geschraubt, was dazu führte, dass irgendein Bauteil überhalb der spezifizierten Temperatur betrieben wird und dann die DSL-Verbindung nicht mehr stabil halten kann.

Ein gutes Indiz für die Bestätigung dieser These zeigte sich heute Nachmittag, als die DSL-Verbindungen erneut regelmäßig getrennt wurden. Die FRITZ!Box zeigt im System-Menü den Temperaturverlauf der CPU und ich sah sofort, dass sie wieder auf einem höheren Temperaturlevel arbeitete (rechter Rand des Diagramms):

Temperatur FRITZ!Box

Ich habe den Schuhschrank jetzt geöffnet und mal etwas Luft in die Lüftungsschlitze der FRITZ!Box gefächert – mit dem Resultat, dass die DSL-Verbindung jetzt wieder gehalten wird. Manchmal ist’s so einfach.

Meine Mobiltelefone – 1997 bis heute

Seit 18 Jahren benutze ich jetzt Mobiltelefone – letztens bei einem Bier kam mir die Idee, mal eine Liste jener Telefone zu erstellen die ich in dieser Zeit verschlissen habe.

Die archäologisch wertvollen Modelle (oder anders: die Telefone oberhalb jeglicher Schmerzgrenze) habe ich direkt mal mit den passenden Links versehen :-)

  1. Siemens S6 (Wikipedia; Datenblatt)
  2. Nokia 8110i („Banane“; Wikipedia; Datenblatt) Erinnert sich noch jemand an Matrix?
  3. Siemens S25 (Wikipedia; Datenblatt)
  4. Siemens S45 (Wikipedia; Datenblatt) Hierzu hatte ich dann noch den passenden MP3-Player von Siemens mit 32 MB Speicher. Gibt es übrigens immer noch zu kaufen.
  5. Sony Ericsson T610 (Datenblatt)
  6. Sony Ericsson P910i (Datenblatt)
  7. Nokia E70 (Wikipedia; Datenblatt)
  8. Apple iPhone 3G
  9. Apple iPhone 3GS
  10. Apple iPhone 4
  11. Apple iPhone 5
  12. Apple iPhone 6

(Foto von Ulli1105/Palatinatian, Creative Commons Attribution 3.0 Unported, CC BY 3.0)