„Industriell embedded Sprachrohr mit vorgescripteten Mantren“

Industriell embedded Sprachrohr mit vorgescripteten Mantren

Ausnahmsweise mal voll zitiert:

…. das ist doch nichts Neues. Jedes CMS Portal, wie u.a. mtb-news ab einer gewissen Klientel Masse mit pot. $$$$ Käufern fungiert irgendwann in Sinne des SEO/affiliate marketing als Industriell embedded Sprachrohr mit vorgescripteten Mantren. Beim IBC ist das schon seit sehr vielen Jahren so, oder glaubt ihr wirklich das deren social media blogger das hier 24/7/365 just for fun tun? Das ist ein Knallhart kalkuliertes joint venture… Geld durch Kunden Metadaten „likes“ auf FB -> FB Ranking System, das vor vielen Jahren eingeführte Anmeldegeld im Bikemarkt (vermarktet als Sicherheitsaspekt) -> rechne das x allen angemeldeten usern dann weißte bescheid. Mit den CMS Instandhaltungskosten hatte das noch nie ausschließlich zu tun, auch wenn das zur Besänftigung der Massen immer propagiert wurde. Auf der anderen Seite ist ja noch das affiliate marketing zu nennen mit dem wöchentlich, ja schon notorisch wirkenden ausrufen irgendwelcher Neuen Hipster Standards wie 650B, hässliche Fatty Bikes, fragwürdige Botschaften div. Kolumnen irgendwelcher Industriell gespon. (eingekaufter) …. Ich glaub man nennt sie Stars oder im Teenie Jargon Pros, wo die Pseudo Glorifizierung nach oben kein Ende kennt, aber es den faden Beigeschmack leerer Storyboards div. IBC Contentmanager oder des Intendanten versprühen…… weitere Beispiele gefällig?

Kontext: irgendwer bastelt sich in einem Facebook-Kommentar eine Verschwörung zum Thema redaktionelle Unabhängigkeit von MTB-News.de zusammen. Großartig.

inglisch_voerschen.April2015.S-BahnBerlin.jpg

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„Wie komme ich an mein Ziel?“ Könnte der Fahrgast gedacht haben, als er das neue englisch-sprachige S+U-Bahnliniennetz entdeckte. Erst nach genauerem Hinsehen bemerkt man, dass diese Netzspinne nicht die Bekannte ist.

Schöner Aprilscherz: die Berliner S- und U-Bahn-Netzspinne mit mehr oder weniger wörtlich in Englische übersetzten Stationen.

Ein ähnliches Projekt hatte ich mal mit meiner Schwester gemacht: nach ein paar Bier im hochsommerlichen Sonnenschein Ortsnamen von der Landkarte wörtlich ins Englische übersetzen. Durchaus lustig :-)

Meine Mobiltelefone – 1997 bis heute

Seit 18 Jahren benutze ich jetzt Mobiltelefone – letztens bei einem Bier kam mir die Idee, mal eine Liste jener Telefone zu erstellen die ich in dieser Zeit verschlissen habe.

Die archäologisch wertvollen Modelle (oder anders: die Telefone oberhalb jeglicher Schmerzgrenze) habe ich direkt mal mit den passenden Links versehen :-)

  1. Siemens S6 (Wikipedia; Datenblatt)
  2. Nokia 8110i („Banane“; Wikipedia; Datenblatt) Erinnert sich noch jemand an Matrix?
  3. Siemens S25 (Wikipedia; Datenblatt)
  4. Siemens S45 (Wikipedia; Datenblatt) Hierzu hatte ich dann noch den passenden MP3-Player von Siemens mit 32 MB Speicher. Gibt es übrigens immer noch zu kaufen.
  5. Sony Ericsson T610 (Datenblatt)
  6. Sony Ericsson P910i (Datenblatt)
  7. Nokia E70 (Wikipedia; Datenblatt)
  8. Apple iPhone 3G
  9. Apple iPhone 3GS
  10. Apple iPhone 4
  11. Apple iPhone 5
  12. Apple iPhone 6

(Foto von Ulli1105/Palatinatian, Creative Commons Attribution 3.0 Unported, CC BY 3.0)

Security/Server Side TLS

Security/Server Side TLS

The goal of this document is to help operational teams with the configuration of TLS on servers. All Mozilla sites and deployment should follow the recommendations below.

The Operations Security (OpSec) team maintains this document as a reference guide to navigate the TLS landscape. It contains information on TLS protocols, known issues and vulnerabilities, configuration examples and testing tools. Changes are reviewed and merged by the OpSec team, and broadcasted to the various Operational teams.

Mozilla bietet mit diesem Dokument ein recht umfangreiches Nachschlagewerk zum Thema TLS-Konfiguration von Servern an. Passend dazu gibt es den Mozilla SSL Configuration Generator um die entsprechenden Config-Settings für nginx, Apache oder HAProxy zu erzeugen.

Mit Teleskop ist alles besser

Nachdem ich mir mit einer parallaktischen Montierung das wichtigste Equipment für die Deep Sky-Astrofotografie zugelegt hatte, war es schon möglich das eine oder andere Objekt ganz ordentlich abzulichten. Mal abgesehen von dem nervigen Bug, den das Nikkor 70-200 f/2.8 mit sich brachte und welcher dafür sorgte, dass sich der Fokus öfter mal von alleine verstellte.

Ein normales Objektiv hat noch einen kleinen Nachteil: es kann nicht für visuelle Beobachtungen eingesetzt werden, sondern taugt nur zur Fotografie. Der Entschluss, ein richtiges Teleskop zu kaufen fiel also nicht schwer. Es sollte fotografisch taugen aber auch für die eine oder andere visuelle Beobachtung geeignet sein. Es sollte nicht zu groß sein (besser: es sollte klein sein), da ich es oft transportieren muss. Es sollte eine nicht zu lange Brennweite haben, so dass ein großes Bildfeld zur Verfügung steht und außerdem beim Fotografieren vorerst auf ein Guiding verzichtet werden kann – zumindest bei Belichtungszeiten von ein bis zwei Minuten.

Etwas Recherche führte mich dann zu einem ED-Refraktor mit eingebautem Bildfeldebner welcher bei 70 mm Öffnung eine Brennweite von 474 mm (f/6,7) besitzt.

Celestron Advanced VX + Imaging Star 70 mm f/6,7
Celestron Advanced VX + Imaging Star 70 mm f/6,7

Die visuelle Beobachtung mit dem kleinen Fernrohr macht selbst im hellen Berliner Stadthimmel Spaß, wenn auch die nebligen Objekte (Galaxien, Nebel aller Art) in fast allen Fällen ausscheiden. Der Nachthimmel hält davon abgesehen aber immer noch eine Menge wirklich toller Sachen zum Beobachten bereit. Zur Zeit ist Jupiter gut zu beobachten, mit dem kleinen Refraktor kann man schon wunderbar die Streifen auf Jupiters Atmosphäre erkennen und natürlich lassen sich auch die Galileischen Monde erblicken.

Auch diverse Sternhaufen sind sehr dankbare Objekte für solch ein kleines Teleskop. Seien es die nadelfeinen Sterne des offenen Sternhaufens Messier 35, die im Weitwinkelokular glitzern oder der bekannte Kugelsternhaufen Messier 13, welchen man sehr gut als kreisrunden nebligen Fleck erkennen kann.

Nikon D300, D=70 mm, f/6.7, 33x60 s, ISO 1600 (2015-03-23)
Messier 35, Nikon D300, D=70 mm, f/6.7, 33×60 s, ISO 1600 (2015-03-23)

Der andere Vorteil des Teleskops zeigt sich im fotografischen Einsatz. Anders als bei einem normalen Teleobjektiv sitzt die Kamara hier an einem fein untersetzten Auszug. Damit gelingt das Fokussieren ziemlich gut. Setzt man als Hilfsmittel beim Scharfstellen z. B. eine Bahtinov-Maske ein, kann man die Kamera kinderleicht exakt auf den Punkt in den Fokus bringen. Die Fokuslage lässt sich außerdem auch fixieren, so dass sie sich nicht mehr von allein verstellen kann.

Wenn die parallaktische Montierung gut eingestellt ist sind bei den knapp 500 mm Brennweite durchaus Aufnahmen von zwei Minuten machbar ohne dass ein Guiding notwendig ist. Für das folgende Foto von Messier 81 und Messier 82 („Bode-Nebel“) habe ich 32 Aufnahmen à 120 Sekunden benutzt. Insgesamt hatte ich 40 Aufnahmen gemacht, davon waren 8 Ausschuss durch Verwackelung oder ungleichmäßige Nachführung der Montierung. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden – immerhin eines meiner ersten Deep-Sky-Bilder überhaupt.

Nikon D300, D=70 mm, f/6.7, 32x120 s, ISO 1600 (2015-02-28, 20:00 UTC)
Bode-Nebel (M81, M82), Nikon D300, D=70 mm, f/6.7, 32×120 s, ISO 1600 (2015-02-28, 20:00 UTC)

Das einzige Problem welches noch nocht gelöst ist, ist das durchgehend schlechte Wetter hier, welches die Anzahl der Beobachtungsabende in den letzten Wochen an einer Hand abzählbar machte :-(