Schönwettertour: Von Bestensee an die Elbe und zurück

Je wärmer, desto besser – zumindest für meine Ausflüge mit Rennrad oder Mountainbike ist das eine gültige Aussage.

Gestern war dann mit angekündigten 34 °C Höchsttemperatur ein ziemlich geeigneter Tag, um mal den einen oder anderen Kilometer auf Asphalt zurückzulegen.

Am Ende des Tages standen immerhin gut 260 Kilometer auf dem Tacho, davon etwa die Hälfte bei ziemlich nervigem Gegenwind. Aber ich will mich gar nicht beschweren :-)

Ein paar Anmerkungen habe ich noch, diese sind direkt von der Strava-Aktivität hier hineinkopiert:

  • nur ein Arschlochautofahrer auf der gesamten Strecke, sonst nahezu ausschließlich vorbildliche Überholvorgänge 👍
  • es war sehr warm
  • es war sehr windig auf der zweiten Hälfte der Tour – viel zu windig
  • nicht zum ersten Mal half mir das Live-Set von Christopher Lawrence auf dem Planet Love 2006 über eine Phase der Motivationslosigkeit hinweg
  • das Wegenetz des Fläming-Skate ist großartig
  • ich komme gut klar mit Unterwegs-Verpflegung bestehend ausschließlich aus Kuchen
  • 8,5 Liter Flüssigkeit ist zu wenig für die Strecke bei dem Wetter
  • (vielleicht deshalb) das Bier danach schmeckte lange nicht mehr so gut

Brandenburg in zwei Bildern

Ich habe seit dem letzen Sommer einen Tweet in meinem Twitter-Profil gepinnt, welcher mit „Brandenburg in zwei Bildern ❤️“ betitelt ist.

Beim Rad fahren am Wochenende wurde mir wieder klar, dass die Auswahl dieser beiden Bilder durchaus ziemlich treffend ist – zumindest für die südöstliche Umgebung von Berlin.

Es gibt hier wundervolle Seenlandschaften auf der einen Seite und Holzwüsten von nicht enden wollender Ausdehnung auf der anderen: beide Bilder wurden am selben Tag gerade mal 800 Meter entfernt voneinander aufgenommen.

Am Bugker See
Sandfläche östlich von Bugk

Halb um Rügen rum (Vol. 2)

Ich hatte auch in diesem Jahr wieder zufällig einen Tag in Stralsund herumzubekommen und nutzte die Gelegenheit – wie auch im letzten Jahr – für eine kleine Rennrad-Tour auf Rügen.

Im Gegensatz zum Vorjahr war das Wetter ausgezeichnet, der Sonnenbrand am Ende des Tages kann durchaus als kapital bezeichnet werden. Der Wind war auch überwiegend abwesend, so dass als einzige Auffälligkeit die Temperaturunterschiede zu nennen sind: Von den 20 Grad Celsius am Start in Altefähr war in Binz nicht mehr viel übrig: hier fiel das Thermometer auf knapp 10 Grad um dann langsam wieder anzusteigen. Es war schlussendlich ein ständiges Auf und Ab – mit Wasser in der Nähe gab’s Gänsehaut, weiter im Land war alles super.

Der Streckenverlauf wurde nach meinen Erfahrungen im Vorjahr noch etwas optimiert – hauptsächlich bezieht sich das auf die Umfahrung von Kopfsteinpflaster-Segmenten. Ein kleines Stück mit Katzenköpfen in Nardevitz ist jetzt noch übrig. Mal schauen, ob ich für’s nächste Mal eine gute Umfahrung finde.

Karte: © OpenStreetMap contributors

Das Highlight der Tour war ganz klar die Straße von Sassnitz hoch Richtung Stubbenkammer: durch Buchenwälder kämpft man sich die knapp 150 Höhenmeter bis zum Abzweig Stubbenkammer hinauf, an sich schon ein wirklich schöner Abschnitt. Gestern kam erfreulicherweise noch hinzu, dass ich auf Grund einer Baustelle in Sassnitz die komplette Straße für mich alleine hatte: keine Autos weit und breit! Ich vermute, dass sich mir diese Möglichkeit nicht noch einmal bieten wird und werde sie in guter Erinnerung behalten.

Die Tour bei VeloViewer und Relive.

Zum Abschluss gönnte ich mir noch mal einen Blick über den Strelasund:

Blick auf Rügenbrücke, Strelasund und Stralsund

Ausflug an den Rand des Unterspreewalds 🚵